Über uns

Leidenschaft und Hobby – die Geschichte von CrossBeau Brewing

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Von Träumen und Visionen

CrossBeau Brewing wurde im Januar 2021, inmitten einer Zeit voller Lockdowns und Pandemieunsicherheit, gegründet, um eine sehr alte Idee endlich mit dem Schwung der üblichen Neujahresschwüre auch umzusetzen!

Denn bereits 11 Jahre früher, im Jahre 2010 trafen sich Christian Müller und Harald Häuser, zwei leidenschaftliche Biertrinker, und unterhielten sich über ihr Hobby: Biervielfalt. Die Bierverkostung, das “Sammeln” neuer Sorten und Typen sowie das Kennenlernen weltweit unterschiedlicher Interpretationen des gleichen Stils wurde schnell zur gemeinsamen Leidenschaft, welche mit Hilfe von Tabellen festgehalten wurde (und noch heute wird!). In den vielen, vielen Stunden und Abenden vereinten sich Geschmack und Vorlieben bei der Verkostung. Auch keimte der Gedanke, eine eigene kleine Craft Bier Brauerei zu gründen, die genau das braut, was den beiden am besten schmeckt. Ein möglicher Name war schnell gefunden, denn Christian “Crossi” Müller und Harry “Beau” Häuser vereinten im Bierdelirium einfach Ihre Rufnamen zu “CrossBeau” und fertig war das Brauerei-Projekt!

10 Jahre und über 1000 neue verschiedene Biere aller Sorten später war es dann so weit. Inzwischen offiziell angemeldet als Hausbrauer kauften sie ein erstes kleines Brauset. Dies ermöglichte erste Experimente und in Zusammenarbeit mit einem Brauereizulieferer konnten sie selbst die Braukessel anheizen und ihr erstes Bier brauen. Mit Kochtöpfen, einer 5-Liter Gärflasche und einem Rezept für dunkle Biere bewaffnet war das Experiment grandios gelungen! Das “Winternight’s Dream” genannte Dark Ale (Dunkles) überzeugte alle Testtrinker! Nur 4 Monate später, angeheizt vom Erfolg und den Forderungen der Bierverkoster nach “meeehhr”, investierten die beiden weiter und stellten das Brauverfahren auf 20 Liter Sud um. Ein mit Citra Hopfen “gefülltes” IPA war das erste, was in größerer Stückzahl produziert wurde. Es folgten mehrere, der jeweiligen Jahreszeit angepasste, Sude im Jahr 2020 und alle waren so lecker und gefragt, dass der nächste Schritt einfach konsequent schien.

Anfang 2021 war es dann so weit! Christian “Crossi” Müller verwirklicht den Traum der beiden und gründet die Brauerei “CrossBeau Brewing”. Frei nach dem Prinzip kleiner amerikanischer Craftbeer-Brauereien sollten stets verschiedene, amerikanisch geprägte, Craftbiere entstehen. Mit möglichst originalen Zutaten wie amerikanischem Aromahopfen oder englischen Marris-Otter-Malzen. Mit inzwischen gefundenen Brau-Partnern konnten bis zu 250 Liter je Sud im Lohnbrauverfahren (Gipsy-Brewing) produziert werden. Dabei mieteten sich die beiden in fremde Craftbier-Brauereien ein und nutzen deren Equipment oder aber ließen das Bier im Nachgang dann autark durch diese Brauereien produzieren. Die Etiketten und Kronkorken kamen zunächst aus Amerika, wo Kleinstbrauereien der Craft-Beer-Szene besser mit in kleinen Stückzahlen Notwendigem versorgt werden. Der Vertrieb wurde professionalisiert über einen eigenen Webshop inkl. individueller Versandkartons und sie haben es geschafft, auch bei lokalen Spezialitätenhändlern im Sauerland das neue Bier anzubieten und vertreiben zu können.

Im ersten Jahr des Bestehens haben die beiden so verhaltene 12 Hektolitern produziert, um der unsicheren Pandemiesituation gerecht zu werden. Dabei wurden aber sieben verschiedene Sorten produziert, denn das ist Teil des Konzeptes. Immer neue Sorten, so gut wie nie Wiederholungen. Nur so kann die Kreativität der beiden sich frei entfalten und die Vielfalt des Lieblingsgetränkes auch den Kunden nahegebracht werden. Frei nach dem Freigeist-Prinzip amerikanischer Garagen-Brauereien: Was weg ist, ist weg (orig. “When it’s gone, it’s gone!”)

Und was folgt als Nächstes?
Im Jahr 2022 stehen alle Zeiger auf Wachstum! Die Pläne sind geschmiedet, neue Braupartner mit größeren Braukesseln bereits gefunden und die Logistik neu aufgestellt. CrossBeau plant Großes und will etwa 70 Hektoliter / Jahr produzieren. Doch weiterhin ohne feste Sorten, denn die Kreativität braucht seinen Freilauf. So wird es zwar immer 3-4 Sorten gleichzeitig geben, aber alle 8-12 Wochen kommen drei oder vier neue Sorten auf den Markt. Später soll es mal 6 Sorten gleichzeitig geben, aber noch soll es vorsichtig und kontrolliert, aber stetig wachsen.

Doch eines ändert sich wohl nie:
Die neuesten Kreationen entwickeln die beiden Brauer weiterhin im kleinen Braukeller, wo alles angefangen hat und nur, was ihnen selbst schmeckt, wird dann skaliert und auf den Markt gebracht!

Die denn die Jungs von CrossBeau Brewing brauen mit Leidenschaft Bier, von Freunden für Freunde!

Brauen in groß